Goldene Tipps für die Heckenpflege

Sie haben gerade eine neue Hecke gepflanzt und fragen sich jetzt, wie sie die Sträucher richtig pflegen? Generell sind Hecken recht pflegeleicht. Auch wenn einige Pflanzen pflegeintensiver sind als andere, einige Grundlagen gelten für alle: Damit die Hecke gesund in Form bleibt, muss sie die richtigen Nährstoffe bekommen und geschnitten ab und zu werden. Wie das geht? Wie verraten Ihnen ein paar goldene Tipps der Heckenpflege.

Nährstoffversorgung

Im Prinzip finden sich die Heckenpflanzen in unserem Klima hervorragend zurecht. Auch ohne zusätzliches Düngen gedeihen die Sträucher gut. Es gibt jedoch Situationen, in denen es sinnvoll ist, die Hecke zusätzlich zu düngen:

Nach dem Schneiden

Düngen Sie Ihre Sträucher gegebenenfalls, nachdem Sie sie geschnitten haben. Nach einem Form- oder Radikalschnitt ist die Pflanze geschwächt. Zusätzliches Düngen sorgt dafür, dass sie schneller regeneriert. Verteilen Sie den Dünger rund um die Hecke, sodass die Sträucher frische Nährstoffe aufnehmen können. Vermeiden Sie den direkten Kontakt der Pflanze mit dem Dünger. Dadurch kann sie verbrennen.

Der Boden ist zu sauer/kalkhaltig

Einige Pflanzen lieben saure Böden, während andere in kalkhaltiger Erde besser gedeihen. Halten Sie den PH-Wert des Bodens im Auge und reagieren Sie entsprechend, wenn der Boden zu sauer bzw. zu kalkhaltig ist.

Auch Gießen gehört zur Heckenpflege

Zur Nährstoffversorgung gehört auch, dass die Sträucher ausreichend Wasser bekommen. Normalerweise nehmen die Pflanzen genügend Wasser aus der Luft und dem Boden auf. Bei großer Hitze oder nach dem Einpflanzen sollten Sie Ihre Hecke zusätzlich gießen. Tränken Sie die Erde rund um den Stamm mit Wasser. So können die Wurzeln das Wasser am besten aufnehmen.

Hecken schneiden

Auch die Heckenpflege gehört zu einem schönen Garten.

Bild von Monika Schröder auf Pixabay

Eine gesunde Hecke versorgt sich also im Normalfall selbst mit Nährstoffen und Wasser. Was sie nicht selbst machen kann, ist das Schneiden. Je nach Wachstumsgeschwindigkeit der Sträucher sollte eine Hecke ein bis acht Mal pro Jahr geschnitten werden. Wachstumswunder wie der Liguster schneidet man in der Wachstumsphase am besten alle sechs Wochen. Die Wachstumsphase geht von April bis Mitte September.

Je nach Heckenpflanze variiert nicht nur, wie oft sondern auch wie die Hecke geschnitten werden soll. Bei einer Eibenhecke können Sie ohne Bedenken in den verholzten Teil schneiden. Sie wächst einfach wieder nach. Bei anderen Koniferen wie der Thuja geht das nicht. Der Strauch wächst dann nicht wieder zurück. Wenn Sie einen Lebensbaum bestellen, lassen Sie sich vom Heckenpflanzentotal gut beraten, wie Sie den Strauch am besten schneiden.

Noch ein Tipp, der für alle Hecken gilt: Schneiden Sie die Seiten der Hecke oben etwas weiter zurück als unten. Durch den schrägen Schnitt bekommen auch der untere Teil der Hecke genügend Sonnenlicht. Der Unterschied ist normalerweise kaum sichtbar.

Im Zweifel zur Heckenpflege beraten lassen

Da jede Heckenpflanze ihre ganz eigenen Eigenschaften und Bedürfnisse hat, können wir bis auf diese Tipps leider keine Pflegeanleitung schreiben, die für jede Hecke gilt. Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie den Verkäufer oder einen Gärtner um Rat. Die können Ihnen für jede Pflanze goldene Tipps geben.