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	<title>Bienensterben Archive - Bauen &amp; Garten - Mit Latzhose und grünem Daumen.</title>
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	<description>Onlinemagazin für Hausbau, Garten und Pool.</description>
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	<title>Bienensterben Archive - Bauen &amp; Garten - Mit Latzhose und grünem Daumen.</title>
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		<title>Dem Bienensterben entgegenwirken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 15:35:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Garten & Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[bienenfreundlicher Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Petition zum Schutz der Bienen, mit einer Millionen Unterschriften, wurden in Bayern erst kürzlich gesammelt. Ein Bienensterben muss nicht sein wenn jeder ein wenig mithilft, den Lebensraum der Bienen zu erhalten. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Bienensterben muss nicht sein!</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine Petition zum Schutz der Bienen, mit einer Millionen Unterschriften, wurden in Bayern erst kürzlich gesammelt. Wenn schon eine Millionen Menschen dazu bereit sind für die Bienen zu kämpfen sollte es doch möglich sein mehr Menschen davon zu überzeugen wie wichtig nicht nur die Wildbienen für unser Ökosystem sind. Aber nicht nur die Wildbienen brauchen unseren Schutz. Nützliche Insekten wie Marienkäfer, Schlupfwespen, Hummeln und sogar Hornissen sind nützliche Insekten, die nicht aus dem Garten verjagt werden sollten. Flor- und Schwebfliegen machen sich beispielsweise genauso wie die Marienkäfer über die lästigen Blattläuse her.</p>
<figure id="attachment_15166" aria-describedby="caption-attachment-15166" style="width: 450px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-15166" src="https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2019/02/2019-02-14-Bienensterben-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2019/02/2019-02-14-Bienensterben-450x300.jpg 450w, https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2019/02/2019-02-14-Bienensterben-300x200.jpg 300w, https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2019/02/2019-02-14-Bienensterben.jpg 750w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-15166" class="wp-caption-text">Foto: Bildarchiv ARKM</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir Obst und Gemüse ernten wollen, brauchen wir die fleißigen Bestäuber. Rund 80 Prozent unserer Pflanzen sind auf die Bestäubung von Hummeln, Wildbienen, Honigbienen und Mauerbienen angewiesen. Ohne unsere Honigbienen gäbe es auch nicht den leckeren, süßen Honig auf den so viele stehen. Die Wildbiene ist mittlerweile vom Aussterben bedroht weil ihr natürlicher Lebensraum verschwindet und es nur noch wenig blühende Gärten gibt. Pflegeleicht sollte es sein damit man auch keine Arbeit mit dem Garten hat. Blühende Pflanzen und Bäume hinterlassen ja nach dem Abblühen “Dreck” den man wieder wegmachen muss. Immergrüne Hecken und Bäume sind da schon etwas pflegeleichter, bieten den Insekten zwar keine Nahrung aber wenigstens Unterschlupf. Es genügt schon wenn man ein bisschen Platz für die Bienen im Garten oder auf dem Balkon macht. Mit ein paar kleinen Tipps kann jeder dem Bienensterben entgegenwirken. Selbst auf dem Stadtbalkon.</p>
<h2>Einige Tipps zum Schutz der Nutzinsekten</h2>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Falls Ihnen ein Garten zur Verfügung steht, findet sich bestimmt ein kleines, ruhiges Plätzchen, um einen kleinen Steinhaufen oder ein kleiner Haufen aus Zweigen und Ästen, zum Unterschlupf für Nützlinge, anzulegen.</li>
<li style="text-align: justify;">Verzichten Sie, wenn möglich, auf Pflanzenschutzmittel. Wenn es sein muss achten Sie beim Kauf von Pflanzenschutzmitteln auf die Bienen Freundlichkeit.</li>
<li style="text-align: justify;">Setzen Sie <a title="Bienenfutterpflanzen finden sie hier" href="https://www.bauen-wohnen-aktuell.de/garten-outdoor-rasen-pflanzen-trends/pflanzen/essbare-stauden-und-bienenfutter-im-heimischen-garten/" target="_blank" rel="noopener">bienenfreundliche Pflanzen</a> in den Garten, in Balkonkästen oder Terrassen Töpfe. Bienenfreundliche Pflanzen sind meistens gekennzeichnet. Blumen die stark gefüllt sind sehen zwar toll aus, bieten aber den Nützlingen leider kein Futter. Nehmen Sie Blumen mit offenen Blütenständen, so dass die Insekten an die Blütenstempel kommen.</li>
<li style="text-align: justify;">Praktikabel sind natürlich Rasenflächen ohne Hindernisse um die man drum herum mähen muss. Mit einem kleinen Stückchen Wildblumenwiese, an einer Stelle wo es nicht stört und man keine Arbeit damit hat, hilft schon um dem Bienensterben entgegenzuwirken.</li>
<li style="text-align: justify;">Ein Insektenhotel passt auch auf einen Balkon. Mit ein wenig handwerklichem Geschick ist so ein <a href="https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/insektenhotel-selbst-bauen/" target="_blank" rel="noopener">Insektenhotel</a> schnell gebaut. Es gibt sie natürlich auch im Baumarkt fertig zu kaufen.</li>
<li style="text-align: justify;">Gartenbesitzer sollten im Herbst nicht allzu gründlich aufräumen. Abgeblühte Pflanzenreste und auf dem Boden liegende Blätter dienen den Insekten auch als Überwinterungsplatz. Zudem wird die Pflanzenwurzel von den Pflanzenresten auch noch vor Frost geschützt. Dann wird aus dem Herbstputz eben ein Frühjahrsputz.</li>
<li style="text-align: justify;">Wer die Möglichkeit hat einen <a href="https://www.bauen-garten.de/tipps-zum-anlegen-eines-gartenteiches-20160725.html" target="_blank" rel="noopener">Gartenteich</a> anzulegen sollte dies tun. Ein Teich im Garten ist für viele Insekten Lebenswichtig. Ein Teich bietet neben dem wichtigen Lebensraum für die Insekten auch noch lebenswichtige Trinkstelle, gerade in heißen Sommern wie wir ihn 2018 hatten.Allerdings sollten Sie den Insekten zuliebe auf Fische verzichten.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Übrigens:</strong> Bienen stechen nur wenn sie sich bedroht fühlen. Nicht alles was gelb gestreift ist, ist eine Wespe. Schwebfliegen beispielsweise sehen wegen ihrer Streifen zwar aus wie Wespen, haben aber keinen Stachel. Also völlig harmlos.</p>
<p style="text-align: justify;">Lassen Sie im Garten auch mal was Grünzeug liegen oder stehen, muss ja nicht gerade in Sichtweite sein. Ein Plätzchen hinter dem Gartenhaus unter einem Baum oder in einer Ecke am Ende des Gartens eignet sich doch hervorragend um einen kleinen Komposthaufen anzulegen. Da dürfen sich dann auch ein paar Brennnesseln ansiedeln. Brennnesseln dienen Schmetterlingsraupen als Futterquelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Fördert man die Nützlinge im heimischen Garten verringert sich automatisch der Schädlingsbefall.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder kann etwas zum Schutz der Bienen beitragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Autor: Alexandra Rüsche</em></p>
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		<title>Mit Blühpflanzen kann man mehr Nahrungsangebote für nützliche Insekten schaffen</title>
		<link>https://www.bauen-garten.de/mit-bluehpflanzen-kann-man-mehr-nahrungsangebote-fuer-nuetzliche-insekten-schaffen-20150522.html</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 12:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Garten & Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenfutter]]></category>
		<category><![CDATA[Bienensterben]]></category>
		<category><![CDATA[Neonicotinoide]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschutzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Varroamilbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Hausbesitzer legen ihre Gärten möglichst pflegeleicht an - doch gepflegte Rasenflächen und immergrüne Sträucher bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen kaum oder gar keine Nahrung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immer mehr Hausbesitzer legen ihre Gärten möglichst pflegeleicht an &#8211; doch gepflegte Rasenflächen und immergrüne Sträucher bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen kaum oder gar keine Nahrung. Auf ihrer Suche nach Nektar aber tragen sie den Blütenstaub von Blüte zu Blüte und leisten damit einen maßgeblichen Beitrag zum Erhalt vieler Pflanzen. Vor allem Obstbäume sind darauf angewiesen, von Bienen bestäubt zu werden, denn nur dann können sie Früchte tragen.</p>
<figure id="attachment_8502" aria-describedby="caption-attachment-8502" style="width: 450px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-8502" src="http://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-22-Pflanzenhandels_GmbH-450x300.jpg" alt="Rosen, die den ganzen Sommer über neue Blüten ansetzen, werden gerne und häufig von Bienen angeflogen. Foto: djd/zu Jeddeloh Pflanzenhandels GmbH" width="450" height="300" srcset="https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-22-Pflanzenhandels_GmbH-450x300.jpg 450w, https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-22-Pflanzenhandels_GmbH-300x200.jpg 300w, https://www.bauen-garten.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-22-Pflanzenhandels_GmbH.jpg 660w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8502" class="wp-caption-text">Rosen, die den ganzen Sommer über neue Blüten ansetzen, werden gerne und häufig von Bienen angeflogen.<br />Foto: djd/zu Jeddeloh Pflanzenhandels GmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rosen sorgen für Freude bei den Bienen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Garten lässt sich aber wieder in einen Ort verwandeln, der Bienen zum Verweilen einlädt. Dazu sollte man vor allem für ein durchgängiges Blühangebot sorgen, indem man früh-, mittel- und spätblühende Arten anpflanzt. Mit Frühlingsvorboten wie Krokussen, Kräuterbeeten mit Thymian, Oregano, Salbei oder Lavendel und Spätblühern wie Schafgabe, Fette Henne oder Astern finden die Blütengäste vom frühen Frühjahr bis in den späten Herbst hinein ein reich gedecktes Buffet. Auch Rosen, die den ganzen Sommer über neue Blüten ansetzen, werden gerne und häufig von Bienen angeflogen. Allerdings sollte man beim Kauf der &#8222;Königin der Blumen&#8220; darauf achten, dass diese ohne bienengefährliche Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide kultiviert worden sind. In den Gartenabteilungen von &#8222;Obi&#8220; gibt es jetzt beispielsweise ein Rosensortiment, das garantiert keine Neonicotinoide enthält und das man am Etikett &#8222;zur Freude der Biene&#8220; erkennt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bedrohte Honigsammlerinnen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem vor knapp zehn Jahren erstmals in Deutschland über das Bienensterben berichtet wurde, hat sich die Bienenpopulation weltweit wieder etwas erholt. Doch noch immer geht von der Varroamilbe eine große Bedrohung für die Bienenvölker aus. Zudem trägt der Einsatz von für Bienen gefährlichen Pflanzenschutzmitteln aus der Gruppe der Neonicotinoide zum Bienensterben bei, denn diese Insektizide beeinträchtigen den Orientierungssinn der Tiere, so dass sie nicht mehr zu ihrem Stock zurückfinden und verenden. Eine weitere Gefahr stellen Monokulturen und immer mehr blütenlosen Landschaften dar, die dazu führen, dass Bienen in einigen Gegenden geradezu verhungern.</p>
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