Blühende Rose bis in die späte Jahreszeit

5 Tipps für eine reiche und lang anhaltende Blüte

(djd). Sie gilt als die Königin der Blumen: Eine prächtig blühende Rose ist der Stolz vieler Hobbygärtner. Doch üppige Blüte braucht Umsicht und Pflege. Das fängt mit der Wahl von Sorten und Standort an, und das ganze Gartenjahr über fallen verschiedene Pflegemaßnahmen an. Wer ein paar Tipps beachtet, wird mit gesunden, lange blühenden Rosenstöcken belohnt.

1. Sommerschnitt für reiche Blüte

Hitze und Trockenheit im Mai lassen Rosen besonders früh blühen und schnell welken. Zur Gesunderhaltung sollten verblühte Blüten rasch entfernt werden, ohne allzu viele Blütenblätter auf den Boden fallen zu lassen. Als Faustregel gilt, dass welkende Blütenstängel mit den ersten zwei vollständig entwickelten Blättern darunter entfernt werden. Geschnitten wird über dem dritten Laubblatt, ohne die in der Blattachsel befindliche Knospe zu verletzen.

2. Boden richtig pflegen

Besonders während längerer Trockenheit sollte der Boden vor dem Wässern gelockert und konkurrierendes Grün gejätet werden. So genannte Rosengabeln verhindern Wurzelverletzungen. Gewässert wird in Bodennähe, denn Rosen wie auch andere Pflanzen mögen keine “Dusche” von oben. Sie begünstigt die Ausbreitung von Pilzerkrankungen und kann Verbrennungen des Blattwerks verursachen.

3. Pflanzenstärkung fördert nachhaltig

Wer dem Gießwasser ein vitalisierendes Stärkungsmittel wie Waldleben beigibt oder es als Spritzlösung ausbringt, kräftigt die Pflanze und fördert das gesunde Wachstum von neuen Blütentrieben und Blattwerk mit starken Zellwänden. Die Rose wird resistenter gegen Schwächefolger wie Blattläuse und andere Parasiten oder Pilze wie den falschen Mehltau. Ein zweiter oder fortwährender Blütenflor zeigt sich bei einer gesunden Rose üppiger und mit größeren Blüten. Unter www.waldleben.eu gibt es mehr Infos zur biologischen Vitalkur und zur Pflanzenpflege.

4. Stoffwechsel und mikrobielles Bodenleben verbessern

Biologisch wirksame Präparate zur Pflanzenstärkung aktivieren sowohl den pflanzlichen Stoffwechsel als auch das mikrobielle Bodenleben. Sie sollten daher bevorzugt in Phasen hoher Stoffwechselaktivität eingesetzt werden. Bei Rosen gehören dazu neben Frühjahr und Sommer besonders der Herbst mit der Einlagerung von Nährstoffen vor der Winterruhe.

5. Mischkulturen sind resistenter

In klassischen, als Monokultur angelegten Rosenbeeten können sich Pilze und Parasiten leicht ausbreiten. Gemischt bepflanzte Beete im Cottage-Stil sind weniger krankheitsanfällig. Es gibt sogar begleitende Stauden, die Fressfeinde vertreiben und die Gesundheit der Rosen fördern. Für eine gute Belüftung und um Feuchtigkeit abziehen zu lassen, sollte die Unterpflanzung von Rosenstöcken nicht zu dicht sein.

Foto: djd/www.waldleben.eu