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Die häufigsten Fehler bei der Gartenarbeit

Längst nicht jeder wird mit einem grünen Daumen geboren, wenngleich Gartenarbeit nicht bloß eine Sache des Talents ist. Denn gerade im Umgang mit der Natur sind Übung, Wissen und Geduld vonnöten, um eigene Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen. Selbst die erfahrensten Gärtner machen gelegentlich Fehler, sei es aus Unachtsamkeit, Unwissenheit oder schlicht aus Ungeduld. In diesem Artikel möchten wir uns daher den häufigsten Fehlern bei der Gartenarbeit widmen und Ihnen Tipps geben, wie Sie diese vermeiden können.

#1 Zu viel oder wenig gießen

Die richtige Bewässerung ist ein entscheidender Faktor für das Gedeihen von Pflanzen. Zu viel Wasser kann zu Staunässe und damit zu Wurzelfäule führen, während zu wenig Wasser das Wachstum hemmt und Ihre Pflanzen, Bäume und Sträucher vertrocknen lässt. Oftmals liegt das Problem darin begründet, dass auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen von Pflanzen nicht eingegangen wird bzw. alle gleich behandelt werden. Allerdings gibt es Pflanzen, die mehr Wasser benötigen, anderen wiederum genügen sporadische Wassergaben. Informieren Sie sich daher über den Wasserbedarf Ihrer Pflanzen und halten Sie sich daran. Mit einem automatischen Bewässerungssystem können Sie dabei viel Zeit sparen.

#2 Das Düngen vernachlässigen

Pflanzen benötigen eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen, um gesund zu wachsen und Früchte bzw. Blüten zu tragen. Oftmals wird jedoch vergessen, die Böden regelmäßig mit Dünger zu versorgen oder es wird der falsche Dünger verwendet. Wie beim Bewässern auch, sollten hier die individuellen Anforderungen der Pflanzen bekannt sein.

#3 Die falschen Standorte auswählen

Wer eine konkrete Vorstellung von seiner grünen Oase hat, findet schnell die hierfür benötigten Pflanzen, etwa bei Baumschule Online. Bereits vor dem Kauf sollte jedoch klar sein, wo die zu pflanzenden Blumen, Bäume und Hecken platziert werden sollen. Einerseits können Sie so den Untergrund entsprechend vorbereiten, andererseits können Sie vorab prüfen, ob die Bedingungen am jeweiligen Standort ideal für die spätere Pflanze sind. Hierbei spielt auch eine Rolle, ob es sich um heimische Pflanzen handelt, wie gut sie sich mit anderen vertragen und ob sie Sonne, Schatten oder Halbschatten bevorzugen.

#4 Wuchshöhe von Pflanzen und Bäumen unterschätzen

Neben dem Standort kommt es nicht selten vor, dass Wuchshöhen stark unterschätzt werden. Lassen Sie sich keinesfalls von den anfänglichen Größen täuschen und kalkulieren Sie lieber mit etwas mehr Umfang als zu wenig. Sind die Standorte zu knapp bemessen, sind Bäume und Sträucher oftmals in ihrem Wachstum eingegrenzt. Dies kann dazu führen, dass sie schneller eingehen und Ihren Garten ungepflegt wirken lassen.

#5 Den Garten nicht als Gesamtkonzept betrachten

Oftmals werden einzelne Pflanzen oder Elemente hinzugefügt, ohne ihre Auswirkungen auf das Gesamtbild zu berücksichtigen. Doch genau wie bei der eigenen Gesundheit oder der Gestaltung des eigenen Zuhauses sollte immer das große Ganze gesehen werden. Kleine Veränderungen an der einen Stelle können zu einer Beeinträchtigung des gesamten Gartenbildes führen. Ein harmonisches Gartenbild entsteht jedoch nur, wenn alle Elemente aufeinander abgestimmt sind. In diesem Rahmen entscheiden sich viele Hobby- und Profigärtner für Kugelbäume. Diese überzeugen durch ihre runde Krone, die durch ihre gleichmäßige Form Ruhe und Harmonie ausstrahlt.

#6 Hecken zu stark beschneiden

Einige Hecken müssen mehrfach im Jahr zurückgeschnitten werden, um unkontrolliertem Wuchern entgegenzuwirken. Um sich Arbeit zu sparen, schneidet so manch ungeduldiger Gartenbesitzer mehr zurück, als er müsste oder sollte. Ein übermäßiger Schnitt kann zu einem unregelmäßigen Wachstum und einer Beeinträchtigung der Blütenbildung führen. Im schlimmsten Fall bleiben sogar kahle Stellen zurück, wenn keine neuen Triebe mehr gebildet werden. Daher ist es wichtig, den Rückschnitt mit Bedacht anzugehen und auch den optimalen Zeitpunkt hierfür abzuwarten.

#7 Ungeduld

Wen das Gartenfieber gepackt hat, der geht motiviert ans Werk und hofft auf schnelle Veränderungen. Doch die Natur gibt den Takt vor! Die mitunter wichtigste Eigenschaft für einen grünen Daumen lautet daher, ruhig zu bleiben und der Umsetzung des eigenen Gartenkonzepts Zeit zu geben. Umso wichtiger ist es, besonnen vorzugehen, um Fehler zu vermeiden und keine Zeit zu verlieren.

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